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2.3 Förderung Forschung

In einer immer komplexer werdenden vernetzten Welt steigen die Anforderungen an Produkte und Innovationen ständig. Oft hat ein Unternehmen allein nicht mehr das vollständige notwendige Know-how und die Ressourcen, um eine Idee erfolgreich zu entwickeln und zu vermarkten. Für diesen Fall bietet evermind als Innovationsagentur den Aufbau, die finanzielle Förderung sowie das Netzwerkmanagement an. Hierbei wird unterschieden, ob es sich um eine technische Innovation oder um eine Geschäftsprozessinnovation handelt. Es gibt für beiden Varianten entsprechende Fördermöglichkeiten.

Für technische Innovationen steht das ZIM Programm (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des Bundeswirtschaftsministeriums zur Verfügung.

Die Innovationsagentur

Steuerliche Forschungszulage – Forschungsförderung

Seit dem 01. Januar 2020 ist von der Bundesregierung das Gesetz für die steuerliche Forschungsförderung verabschiedet worden und damit in Kraft getreten.

Das Gesetz soll die Forschung in Deutschland erleichtern und steuerlich begünstigen.

Spannend an dem Programm ist die Möglichkeit rückwirkend ab 01.01.2020 Zuschüsse für bereits erbrachte Forschungsleistungen zu erhalten. Hierbei werden sowohl eigenbetriebliche Forschungsleistungen als auch Auftragsforschung oder Eigenleistungen von Einzelunternehmern anerkannt. Eine weitere Besonderheit ist die allgemeine Gültigkeit des Programmes für alle Wirtschaftsunternehmen mit Sitz in Deutschlandunabhängig von deren Größe. Damit können sowohl Einzelunternehmer als auch Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern von dieser Regelung profitieren.

Folgende Konditionen sind aktuell gültig:

  • Rückwirkende Förderung von Personalkosten der eigenbetrieblichen Forschung
    Fördersatz 25% der Kosten als Zuschuss oder als steuerliche Rückerstattung
  • Rückwirkende Förderung von Forschungsaufträgen an Dritte
    Bis zu 60% der Ausgaben für Forschungsaufträge sind mit einer Quote von 25% förderfähig
  • Insgesamt bis zu 4 Mio EUR pro Unternehmen an Kosten*

*Corona-Update: Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die maximale jährliche Bemessungsgrundlage für die förderfähige Aufwendungen, die nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Juli 2026 entstanden sind, von 2 auf 4 Mio. Euro erhöht.

Die Forschungszulage muss bei dem jeweils zuständigen Finanzamt beantragt werden. Wenn das Unternehmen in dem beantragten Zeitraum Gewinne erwirtschaftet hat wirkt die Forschungszulage gewinnmindernd. Hat die Firma Verluste erwirtschaftet, wird die Zulage als Steuererstattung ausgezahlt.

Die Forschungszulage wird in zwei Schritten beantragt. Im ersten Schritt muss von antragstellenden Unternehmen eine Bescheinigung bei einer externen Stelle beantragt werden. Von dieser Stelle wird für das Finanzamt bindend die Bescheinigung erstellt, ob eine Forschungsaktivität die notwendigen Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt.

Im zweiten Schritt wird dann beim Finanzamt ein Antrag auf Forschungszulage erstellt. Das Finanzamt setzt dann die Höhe der Zulage fest und verrechnet diese mit der anfallenden Steuerschuld. Ergibt sich ein positiver Saldo für das Unternehmen wird der Betrag ausgezahlt.

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Prüfen Sie hier mit unserem Quickcheck, ob Ihr Unternehmen die Voraussetzung für eine steuerliche Forschungsförderung erfüllt.

 Bei Interesse an einer Beratung können Sie uns gerne unverbindlich kontaktieren.

go-Inno

GO-INNO ist eine bundesweite Förderung von externen Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen.

Der Förderbereich umfasst die Beratung von KMU auf unterschiedlichen Ebenen – von Informationsangeboten zu Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und der europäischen Kommission, über Unterstützung für konkrete Produkt- und Verfahrensinnovationen bis hin zu Serviceleistungen für Netzwerke und Cluster.

Mit den BMWi-Innovationsgutscheinen werden externe Beratungsleistungen in kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks gefördert.

Das Beratungsmodell von go-Inno –von der Potenzialanalyse bis zur Marktreife der Innovation

Mit go-Inno werden externe Management- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen gefördert. Leistungen dürfen nur durch autorisierte Beratungsunternehmen erbracht werden. Die Innovationsagentur evermind wurde vom BMWi für das Programm go-Inno autorisiert.

Leistungsstufe 1: Potenzialanalyse
  • Stärken-Schwächen-Profil des Unternehmens im Zusammenhang mit dem Innovationsprojekt
  • Vorprüfung der Marktfähigkeit des Innovationsvorhabens
  • voraussichtlichen Kapazitätsbedarf bei Erstellung eines Realisierungskonzeptes
  • Finanzierungsplan aufstellen, öffentliche Förderprogramme einbeziehen
  • Abschätzung der Erfolgsaussichten
Leistungsstufe 2: Realisierungskonzept und/oder Projektmanagement

Nach einer Potenzialanalyse können sich Vertiefungsberatungen anschließen. Sind dem Beratungsunternehmen das zu beratende Unternehmen und das geplante Innovationsvorhaben bereits bekannt, so können die Erarbeitung eines Realisierungskonzeptes und / oder das Projektmanagement ohne vorherige Durchführung einer Potenzialanalyse erfolgen.

Das Realisierungskonzept
  • Technologiebewertung auf der Grundlage von Markteinschätzungen und Marktanalysen
  • Ermittlung eines geeigneten externen Technologiegebers,
  • Erarbeitung des Realisierungskonzeptes
  • Kooperationsanbahnung zwischen zu beratendem Unternehmen und gegebenenfalls externem Technologiegeber
  • Einbeziehung öffentlicher Förderprogramme zur Finanzierung des Innovationsvorhabens
  • Begleitung des Unternehmens bei erforderlichen Gesprächen insbesondere mit Banken oder Venture-Capital-Gesellschaften
Das Projektmanagement
  • Kooperationsmanagement zwischen externen Technologiegebern und dem Unternehmen
  • externes Management der Projektdurchführung
  • administrative Serviceleistungen (Projektcontrolling)
  • Bewertung der Ergebnisse des Innovationsprojektes und Schlussfolgerungen

Bei Interesse an einer Beratung können Sie uns gerne unverbindlich kontaktieren.

Innovationsnetzwerke (IGP)

Mit dem seit dem 7. September 2020 neu aufgelegtem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) bietet das BMWi eine neue Möglichkeit zur Innovationsförderung von marktnahen nichttechnische Innovationen.

Dies ist eine optimale Ergänzung zu dem bestehenden ZIM Programm, da in diesem Programm speziell Ideen und Produkte für Geschäftsprozessinnovationen gefördert werden sollen. Dies kann z.B. eine Digitalisierung einer Prozesskette sein oder eine innovative Idee die nur durch Einsatz von digitaler Vernetzung möglich ist.

Mit dem IGP möchte der Fördermittelgeber vor allem junge, kleine und mittelständische Unternehmen erreichen und ihre vielfältigen klugen unternehmerischen Ideen, die unsere Wirtschaft voranbringen, unterstützen.

Das Förderprogramm unterstützt Machbarkeitsstudien bis hin zu konkreten Umsetzungs- und Netzwerkaktivitäten.
Mehr erfahren unter  https://www.bmwi.de

Bei Interesse an einer Beratung zum IGP Programm können Sie uns gerne unverbindlich kontaktieren.

Netzwerkförderung (ZIM)

 

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Mit dem Programm sollen die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig unterstützt werden.

Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen können im Rahmen des ZIM Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Die Förderung ist in allen Technologiefeldern möglich. Auch die Themenauswahl steht den Unternehmen frei. Wichtig für die Zusage einer Förderung durch das ZIM sind der Innovationsgehalt sowie gute Marktverwertungschancen der Projekte.

Mit einem Budget von 559 Millionen Euro im Jahr 2019 ist das ZIM das größte Förderprogramm zur Unterstützung des innovativen Mittelstands in Deutschland. Mittelständische Unternehmen erhalten durch die Kooperation mit Forschungseinrichtungen Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen tragen zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft bei. Mit dem direkten Wissenstransfer werden neue technologische Erkenntnisse in marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt.

Das ZIM bietet verschiedene Optionen für eine passgenaue Förderung:

ZIM-Einzelprojekte – gefördert werden einzelbetriebliche FuE-Projekte von Unternehmen, die diese Vorhaben mit eigenem Personal im Betrieb durchführen.
ZIM-Kooperationsprojekte – gefördert werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von zwei oder mehreren Unternehmen oder die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.
ZIM-Kooperationsnetzwerke – gefördert werden externe Netzwerk-Managementleistungen von innovativen Netzwerken mit mindestens sechs mittelständischen Unternehmen, die sich zusammenschließen, um gemeinsam eine übergreifende technologische Innovation zu entwickeln.
Damit kleine und mittlere Unternehmen sich künftig besser international aufstellen, vernetzen und neue Märkte erschließen können, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das ZIM zum 1. Januar 2018 auch für internationale Kooperationsnetzwerke geöffnet. In einem zweijährigen Modellversuch berücksichtigt das Modellvorhaben „ZIM-Kooperationsnetzwerke International“ neben der Anerkennung von ausländischen KMU als Netzwerkpartner unter anderem die höheren finanziellen und zeitlichen Aufwendungen einer internationalen Zusammenarbeit bei der Förderung.

Netzwerkmanagement und FuE-Projekte aus Innovationsnetzwerken
Im ZIM können Netzwerkmanagementdienstleistungen und die im nationalen oder internationalen Innovationsnetzwerk konzipierten FuE-Projekte gefördert werden.

Die Innovationsnetzwerke bestehen aus mindestens sechs voneinander unabhängigen kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Internationale Innovationsnetzwerke bestehen aus mindestens vier Unternehmen dieser Art sowie mindestens zwei ausländischen mittelständischen Unternehmen und einer ausländischen Einrichtung, die als Partner der deutschen Managementeinrichtung fungiert. Weitere Partner können zusätzlich teilnehmen (z. B. Forschungseinrichtungen, Hochschulinstitute, große Unternehmen und sonstige Einrichtungen wie beispielsweise Verbände). Grundlage der Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Idee zur Entwicklung und Verwertung von innovativen Produkten, Verfahren oder technischen Dienstleistungen in einem technologisch oder regional orientierten Verbund oder entlang einer Wertschöpfungskette. Eine Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder und Branchen besteht nicht.

 

Definition antragsberechtigter Unternehmen

kleine Unternehmen
mittlere Unternehmen
weitere
mittelständische Unternehmen
Beschäftigte
unter 50
unter 250
unter 500
unter 1.000
Jahresumsatz
bis 10 Mio. €
bis 50 Mio. €
Anmerkung
nur in Kooperation mit KMU

Netzwerkmanagement

Die Förderung des Netzwerkmanagements ist degressiv gestaffelt.

Phase 1
Phase 2
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Nationale Netzwerke
90%
12 Monate
70%
12 Monate
50%
12 Monate
30%
12 Monate
Internationale Netzwerke
95%
18 Monate
80%
12 Monate
60%
12 Monate
40%
12 Monate

Bei den nationalen ZIM-Innovationsnetzwerken beträgt die maximale Zuwendung für das Netzwerkmanagement 420.000 Euro, wobei auf die Phase 1 nicht mehr als 180.000 Euro entfallen dürfen.

Bei den internationalen ZIM-Innovationsnetzwerken beträgt die maximal mögliche Zuwendung 520.000 Euro, wobei diese für die Phase 1 auf maximal 220.000 Euro begrenzt ist.

Bei Interesse an einer Beratung können Sie uns gerne unverbindlich kontaktieren.

Netzwerk – AuLoRa

AuLoRa-Netzwerk

 

 

Das Netzwerk „Autonome Logistik im ländlichen Raum“ (AuLoRa) ist ein ZIM-Kooperationsnetzwerk, das am 1. April 2020 von der VDI/VDE genehmigt wurde.

Primärer Anwendungsfall ist der Dorfladen, ausgebaut als lokaler Logistikknoten in der Post- und Paketzustellung auf der letzten Meile. Ein autonomes Logistiksystem kann mehr als nur Paketzustellung: Es kann lokale Waren-, Energie- und Stoffströme auf vielfältige Weise kostengünstiger und effizienter machen.

Beispiele:

  • Landwirtschaft: ein Schwarm autonomer Fahrzeuge transportiert die frische Milch direkt in die Molkerei
  • Gasnetz: Gasflaschen oder Hackschnitzel können regelmäßig geliefert werden und so einen Netzanschluss ersetzen
  • Stromnetz: Solaranlagen könnten Batterien aufladen, die als Energiecontainer zum Kunden bzw. zum Netzanschluss gefahren werden und somit das Stromnetz entlasten
  • Müllabfuhr: ein Schwarm autonomer Fahrzeuge tauscht die Tonnen aus; große Müllfahrzeuge müssen keine langen Strecken abfahren

Weitere Anwendungsfälle im Bereich lokale Waren-, Stoff- und Energieströme sollen im Netzwerk erarbeitet werden.

Mehr erfahren unter: www.autonome-logistik.land

Netzwerk – BIM

Ein Dutzend Partner beschäftigen sich im BIM – Kompetenz- und Technologiezentrum bereits mit Fragestellungen zu technischen Grenzen, Anforderungen an die Infrastruktur, BIM-relevanten Gesetzen und Normen, zukünftigen Geschäftsmodellen und weiterem mehr.

Vision
Planungs-, Ausführungs- und Betriebsprozesse im Bauwesen sind durch eine Vielzahl von Akteuren mit unterschiedlichen Vorgehens- und Objektmodellen gekennzeichnet. Die Vision des Building Information Modelling ist, die Planungs-, Ausführungs- und Betriebsprozesse im Bauwesen durchgängig mittels digitaler Bauwerksmodelle zu gestalten.
Building Information Modeling (BIM) ist eine Methode zur Beschreibung und Ausführung der im kompletten Lebenszyklus von Gebäuden zu verarbeitenden Informationen und damit verbundenen Prozesse. Sie umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung und Ausführung über das Facility Management im Rahmen der Bewirtschaftung und Instandhaltung bis hin zur Modernisierung und dem Rückbau.

Kooperation
Das Netzwerk unterstützt den Wissenstransfer und den fachlichen Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen und bildet damit eine Plattform zur Initiierung und Durchführung von gemeinsamen Projekten. Problemfelder und Lösungsansätze werden analysiert, strukturiert und daraus eine ganzheitliche Forschungskonzeption abgeleitet.

Zu den ersten zentralen Fragestellungen sind bereits Projektkonsortien gebildet. Diese werden in einer nächsten Phase eigenständige Forschungs- und Entwicklungsprojekte initiieren. Im Rahmen des „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) wird auch das BIM-Kompetenz- und Technologiezentrum als Vorhaben im Bereich Anwenderforschung und Kooperationsnetzwerke gefördert.

Mehr erfahren unter https://bim-technologie.de

Netzwerk – Ladeinfrastrukturen

Das Netzwerk „Integration von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge in technische Infrastrukturen“ ist ein ZIM-Kooperationsnetzwerk, das am 1. Januar 2018 von der VDI/VDE genehmigt wurde. Für das Netzwerkmanagement ist die evermind GmbH zuständig.

Ein zentrales Ziel des Netzwerkes ist Lösungen zur intelligenten Ressourcenverwaltung für Elektro-Ladeeinrichtungen zu entwickeln, die in der Lage sind, Ladevorgänge automatisch zeitlich zu koordinieren und dynamisch zu gestalten.  Hierzu gehört die Schaffung technischer Möglichkeiten für die Integration einer bedarfsgerechten Anzahl von Ladesäulen in bestehende elektrische Verteilnetzstränge.

Weitere Netzwerkziele sind die Verknüpfung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit elektrischen Speichern und EE-Anlagen, sowie die Integration von Ladeeinrichtungen in virtuelle Kraftwerke. Hierdurch könnte Flexibilität geschafft werden, die im Verteilnetz stabilisierend wirken kann.

Kompetenzen im ZIM Netzwerk Ladeinfrastrukturen

 

Kompetenzen im Netzwerk

 

Entwicklung von Technologiekonzepten zur erweiterten Nutzung von Ladeeinrichtungen. Ladesäulen sollen technologisch in der Lage sein, Synergien mit anderen Infrastrukturen zu erschließen. Zum Beispiel ist ein Zusatznutzen als WLAN-Access Point oder Zugangspunkt zu Smart-City-Infrastrukturen denkbar. Tools zum Parkplatzmanagement können integriert und Parkflächen im urbanen Raum gezielter genutzt werden. Auch die Kopplung an Verkehrsleitsysteme oder Sensornetze zur Sammlung von Umweltdaten ist möglich.
Mehr erfahren unter www.ladeinfrastrukturen-netzwerk.de

Netzwerk – metastream

ZIM Netzwerk metastreamDas Netzwerk „Energiesysteme der Zukunft“ (metastream) hat sich zu einem anerkannten Kompetenzträger zur Umsetzung von innovativen und sinnvollen Konzepten entwickelt und hat sich dabei an Ökologie, Ökonomie und Sozialverträglichkeit orientiert. Für das Netzwerkmanagement war die evermind GmbH zuständig. Das Netzwerk war durch das ZIM-NEMO Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Ziele

  • Ökonomische und technologische Herausforderungen des grundlegenden Umbaus der Energieversorgungssysteme meistern
  • Entwicklung neuer regionaler Wirtschafts- und Finanzkreisläufe sowie die Etablierung leistungsstarker und nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen
  • Erzielen wirtschaftlicher Vorteile für alternative Energieerzeuger und kleinere Energieverbraucher, wie KMU und Handwerksbetriebe, durch abgestimmte Nutzung ihrer Flexibilität Umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare
  • Energieversorgung durch optimale Nutzung regenerativer Energiequellen
  • nachhaltige Landnutzung
  • Effizienzsteigerung durch intelligente Nutzung der Technologien zur Erzeugung, Konversion, Speicherung sowie Übertragung und Verteilung von Energie/ Energieträgern

Metanetze

Metanetze umfassen alle Energieträger und beziehen Stoffströme in die Betrachtung mit ein. Sie entstehen durch die virtuelle Vernetzung von Energieerzeuger, Energiespeicher, Verteil-/ Übertragungsnetzen, Energieverbraucher und der Stoffstromlogistik. Dabei entstehen völlig neue Möglichkeiten: die dynamische Optimierung komplexer Stoff- und Energieströme.

Die Modellregion

Das Netzwerk hat Innovationen für ein regionales Energie- und Stoffstrommanagement entwickelt. Die gesammelten Erfahrungen können dann auf andere Regionen übertragen werden.

Konzeptentwicklung

  • Analyse, Modellierung und Bewertung der Stoff- und Energieströme der Region (Energie-, CO2- und Stoffstrom-Bilanz, Modellierung des Metanetzes)
  • Analyse der planungs- und umweltrechtlichen Randbedingungen
  • Analyse der regionalen Ressourcen
  • Ableitung von Optimierungsstrategien
  • Analyse des Informationsbedarfes der einzelnen Akteure zur Optimierung ihrer Betriebsführung
  • Ableitung konkret umzusetzender Maßnahmen
  • Erarbeitung eines Finanzierungskonzeptes unter Einbeziehung aller Fördermöglichkeiten und eines Controlling-Konzeptes

Umsetzung

  • Intelligente Vernetzung von Akteuren und Prozessen der Energiewirtschaft
  • Vernetztes Erzeuger-, Speicher-, Netz-, Last- und Stoffstrommanagement
  • Einbeziehung von unterschiedlichen Energieträgern und Stoffströmen
  • Etablierung einer offenen IT-, Informations- und Servicestruktur (Sensornetze, Prozessleitsysteme, IT-Services)

Mehr erfahren unter www.metastream-netzwerk.de

Netzwerk – MAREN

Das Netzwerk „MultiAgentenkoordinierte Regelung von ENergiesystemen“ (MAREN) wird eine Vielzahl an Innovationen für die dezentrale Regelung von Energieversorgungssystemen entwickeln und praktisch umsetzen. Das umfasst einerseits wissenschaftliche und ingenieurtechnische Leistungen zur Systemmodellierung und -simulation, andererseits Engineering-Leistungen und Produktentwicklungen, vor allem im Bereich Sensorik, Steuer- und Regelungstechnik sowie Betriebsführung. Hinzu kommen alle dafür erforderlichen technischen Ausrüstungen und Implementierung der Steuerungstechnik in elektrischen Produkten. Der Ansatz der dezentralen Steuerung stellt für das Stromnetz einen Paradigmenwechsel dar, der das Potenzial hat, das gesamte System signifikant zu verändern.

Das Netzwerk will sich zu einem anerkannten Kompetenzträger zur Umsetzung von innovativen und sinnvollen Konzepten entwickeln und führt dafür die erforderlichen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen. Die Netzwerkunternehmen haben zudem das Ziel, koordinierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit den Forschungspartnern zu initiieren.

Für das Netzwerkmanagement ist die evermind GmbH zuständig. Das Netzwerk wird durch das „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.

Mehr erfahren unter https://maren-netzwerk.de

LED-Netzwerk

ZIM Netzwerk Intelligente LED-BeleuchtungstechnikDas ZIM Netzwerk „Intelligente LED-Beleuchtungstechnik“ will sich zu einem anerkannten Kompetenzzentrum für LED-Beleuchtungstechnik entwickeln, das innovative Entwicklungen initiiert und in Produkte und Dienstleistungen umsetzt. Die Netzwerkpartner haben sich das Ziel gesetzt, durch herauszubildende Alleinstellungsmerkmale eine Positionierung im Bereich der Marktführung bei LED-Beleuchtungstechnik zu erreichen.

Das Netzwerk strebt folgende Alleinstellungsmerkmale an:

  • überregional anerkannte Fachkompetenz in der Entwicklung, bei der Bewertung und beim Einsatz von LED- Beleuchtungstechnik und Lichtsteuerungen
  • Umsetzung in wirtschaftlich erfolgreiche Produkte der Netzwerkpartner, Positionierung im Bereich der Marktführerschaft bei LED- Beleuchtungstechnik
  • Mitbestimmung von Trends der Forschung und Entwicklung und bei der Standardisierung

Netzwerkbildung

  • Koordination unternehmensübergreifender Prozesse, Schaffung der Voraussetzungen für gemeinsame Kundenprojekte
  • gemeinsame Marketingaktivitäten
  • Organisation und Durchführung von gemeinsamen Messeauftritten
  • Unterstützung von gemeinsamen Publikationen

Kompetenzzentrum

  • Entwicklung von LED-Beleuchtungstechnik
  • Entwicklung von Steuerungen für LED-Beleuchtungstechnik
  • Transfer von universitären Forschungsergebnissen
  • Initiierung und Moderation von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten
  • Mitarbeit an Standards und Richtlinien
  • Erstellung von Materialien für die Aus- und Weiterbildung
  • Organisation und Durchführung von Workshops, Fachtagungen und Schulungen

Mehr erfahren unter www.led-netzwerk.de

Themenübersicht
Christoph Klemm
Geschäftsführer

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